Sind die Krebsbetroffenen zu nett?

Wenn Du bereits viele Bücher zum Thema Krebs und Heilung gelesen hast, dann hast Du sicherlich auch schon mal von der „Krebspersönlichkeit“ gehört.

Viele, die sich intensiv mit Krebsbetroffenen beschäftigen, bestätigen, dass es so etwas wie eine Krebspersönlichkeit gibt.
Inzwischen liegen zahlreiche Beweise für die These vor, dass die unterschiedlichen Lebenseinstellungen mit bestimmten Krankheiten einhergehen.

Und ebenso sind bei Krebspatienten gewisse Ähnlichkeiten im Persönlichkeitsprofil festgestellt worden.

Und wenn Du mich schon ein bisschen kennst, weißt Du auch, dass ich keine Freundin jeglicher Verallgemeinerungen bin.
Ich bin die Letzte, die sagt: „Das ist die einzige Wahrheit, Du musst sie akzeptieren“.
Ich finde, wir sind alle so unterschiedlich voneinander und jeder von uns soll seine eigenen Wahrheiten für sich entdecken.

Ich bin aber gleichzeitig auch für alle Theorien offen und teste diese gerne aus.

Ich schaue also immer, ob ich dabei etwas für mich entdecke, was mir auf meinem Heilungsweg hilft.
Etwas, wovon ich lernen kann.

Deswegen lade ich Dich jetzt ein, folgende Worte zu lesen und zu beobachten, ob sie mit Dir räsonieren.

Wenn nicht, dann lösche einfach diese E-Mail. 😀

Besonders ein Merkmal der sogenannten „Krebspersönlichkeit“ fand ich sehr interessant und es hat sich durch die Gespräche mit vielen betroffenen Frauen oft als wahr erwiesen.

Die Krebsbetroffenen sind in aller Regel als sehr angenehme Zeitgenossen im Umfeld bekannt und gern gesehen.
Sie lassen sich viel und häufig viel zu viel gefallen und versuchen beinahe um jeden Preis, sich bei allen lieb Kind zu machen.

Und was sagt dazu die Psychologie?

Wer allen etwas recht machen will, wird Schwierigkeiten haben, sich selbst gerecht zu werden und das für sich selbst Wichtige und Richtige zu tun.

Was Eltern, Verwandte, Lehrer und Herr Pfarrer sowie Politiker sagen und vor allem was man sagt, wie z. B. die öffentliche Meinung, all dies ist oft den Betroffenen viel wichtiger, als das, was sie selbst fühlen, empfinden und tief innen auch erleben wollen.

Wir unterdrücken oft unsere Lebensimpulse und verdrängen unsere Herzenswünsche.

Und diese eingeschlossenen Energien können offenbar in der Lage sein, den Zusammenbruch oder auch nur die Schwächung der körpereigenen Lage zu nutzen, um sich auf der Körperbühne als Krebs zu manifestieren.

Diese gezwungene Nettigkeit kann unterschiedliche Formen einnehmen.

In meinem Fall war das die Tatsache, dass ich immer meine Mutter und „die Anderen“ (wer auch immer „die Anderen“ waren) zufrieden stellen wollte.

Meine Mutter hatte immer sehr hohe Erwartungen an mich. Nur wenn ich die besten Noten nach Hause brachte, war sie zufrieden. Oder so dachte ich zumindest als Kind.

Ich war selten „einfach nur mal so“ gut genug. Ich wurde sehr oft mit Anderen, Besseren verglichen.

Also versuchte ich alles zu tun, um nur die besten Noten nach Hause zu bringen und immer brav zu sein.
(Auch wenn das bedeutete, Mathe auswendig zu lernen, da ich dazu einfach keine Begabung hatte).

Ich wollte alles tun, damit auch ich endlich mal gut genug sein konnte.

Und dieses kindliche Muster setzte sich in meinem Erwachsenenleben fort.

Ich war nie mit mir zufrieden. Ich dachte immer, ich muss noch mehr erreichen, mehr haben, mehr sein.
Das ging so weit, dass ich Jahrzehnte lang in einem Beruf steckte, der mir gar nicht gefiel.

Ich war also nur nach außen erfolgreich: Ein guter Job, viel Geld.
In meinem Inneren war ich jedoch leer.

Ich habe mich selbst und meine Seele ignoriert.

Meine Herzenswünsche verdrängt. Ich traute mich nicht, authentisch zu leben.

Weil ich sonst meine Mutter und die vermeintlichen „Anderen“ enttäuscht hätte, wenn ich meinem Herzen gefolgt hätte.

Ich wollte einfach nur ein liebes Kind sein, das das tut, was von ihm erwartet wird.

Damit ich endlich akzeptiert und geliebt werde.

Hat sich das gut angefühlt?

Ein klares Nein.

Das war nur anstrengend.

Fazit: 
Sich selbst aufzugeben, sich zu verstellen und eigene Bedürfnisse zu ignorieren, um die „Anderen“ zufrieden zu stellen, ist keine gute Idee.

Wir haben immer die Wahl.

Wir können wählen, unsere wahre Natur auszudrücken und authentisch zu leben.

Wir können wählen, unsere Herzenswünsche zu respektieren und sie zu verfolgen.

Wir können wählen, freundlich „nein“ zu sagen, wenn sich etwas für uns nicht richtig anfühlt.

Wir können wählen, nett zu sein und dabei gleichzeitig unsere Bedürfnisse zu respektieren.

Und das Paradoxe dabei ist: “Die Anderen“ wollen es oft gar nicht, dass wir nett sind.

Sie wollen, dass wir authentisch leben.

So sind wir für alle die beste Inspiration.

Wenn ich heute mit meiner Mutter über meine Kindheit spreche, weiß sie gar nicht, wovon ich überhaupt rede.
„Ich wollte nur, dass Du glücklich bist“, sagt sie.

Natürlich weiß ich, dass es wahr ist.

Wenn die obigen Worte ein wenig mit Dir räsoniert haben, beantworte jetzt für Dich folgende Fragen:

  • In welchen Bereichen meines Lebens unterdrücke ich meine Herzenswünsche?
  • Wann bin ich nett nur weil ich “die Anderen“ zufriedenstellen möchte? Wer sind überhaupt“ die Anderen“?
  • Wie kann ich jetzt meine wahre Natur ausdrücken?

Ich drücke Dich ganz doll! 😀

Ganz liebe und lachende Grüße,

Gosia

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